15./16.01.

Hierarchie, Macht und Gehorsam in Gruppen. Wie kann man das umkehren zu Hilfeverhalten und Solidarität?

Wie entstehen und funktionieren Macht, Gehorsam und Gewalt in Gruppen? Wie kann ich die Strukturen aufdecken und analysiern? Welche Methoden habe ich, um die Zusammenarbeit in der Gruppe zu verändern? Mit all diesen Fragen beschäftigen wir uns in Theorie, Film und Rollenspiel. Darmstadt, Am Burgwald 18, Samstag 10 – 17 Uhr, Sonntag 10 – 14 Uhr. Veranstalter: peace brigades international – Regionalgruppe Rhein-Main. Kontaktadresse: matthias [dot] da [at] gmx [dot] de

18.01.

Eröffnung der Ausstellung „Entwicklung ist für alle da!“ in Mainz

Das Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen zeigt ab dem 18. Januar 2011 die Ausstellung „Entwicklung ist für alle da!“ in den Räumen des ZsL. Eröffnet wird die Ausstellung am 18. Januar um 18:00 Uhr durch den Beauftragten der Belange für Menschen mit Behinderung – Ottmar Miles-Paul. Die Ausstellung wird für ca. sechs Wochen in der Beratungsstelle zu sehen sein. Es werden Projekte in Entwicklungsländern vorgestellt, die Menschen mit Behinderung in Entwicklungsländern unterstützen.

Eingeladen zur Eröffnungsveranstaltung sind alle Interessierten. Kontakt: Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen, Mainz e.V., Rheinstraße 43-45, 55116 Mainz, Tel: 06131-14674 415 , Fax: 06131-14674 440, E-Mail: g [dot] schade [at] zsl-mainz [dot] de

21.01.

Studientag Staatlichkeit in der Dritten Welt – fragile und gescheiterte Staaten als Entwicklungsproblem

Universität Mainz

Auf der Liste der gescheiterten Staaten finden sich vor allem Entwicklungsländer. In anderen Ländern der Dritten Welt ist das politische System so fragil, dass massive Interessenskonflikte zwischen unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen in Gewalt und Terrorismus münden und ein völliger Zusammenbruch der Staatlichkeit droht. Dieser Studientag analysiert die internationalenund nationalen Hintergründe derartiger Konflikte.

Anmeldung: Zentrum für Wissenschaftliche Weiterbildung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Tel.: 06131/39-22901, Fax: 06131/39-24714, E-Mail: zww [at] verwaltung [dot] uni-mainz [dot] de.

21.01.

Vorbereitungstreffen zur Studienreise nach Jerusalem. Perspektiven der Friedensbemühungen im Nahen Osten (02.-09.04.2011)

17 Uhr im Zentrum Ökumene der EKHN

Weitere Informationen zu der Reise finden Sie hier.

21./22.01.

Aktionsideen im Fairen Handel – Workshop für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren

Der Faire Handel wird in der Öffentlichkeit zunehmend ernst genommen. Das neue Schlagwort heißt Konsumverantwortung – das Einkaufsverhalten von Privatleuten und Institutionen wird immer öfter hinterfragt. Neue ökumenische Initiativen wie „Zukunft einkaufen – glaubwürdig wirtschaften in Kirchen“ greifen das Thema auf. Aber wie kann man Menschen in Kirchen, Schulen, Einrichtungen und Verbänden auf den Fairen Handel aufmerksam machen und mit fair gehandelten Produkten überzeugen? Wie können Aktionsgruppen und Eine-Welt-Initiativen mehr öffentliche Wirkung erzielen? Bei diesem Workshop geht es um gute Ideen: Ihre eigenen und die, die wir gemeinsam entwickeln. Dabei wird es um Ideengewinnung, praktische Umsetzung und Werbung gehen. Profitieren Sie von vorhandenen Erfahrungen und entdecken Sie Ihr kreatives Potential! Zielgruppe: Pfarrer und Pfarrerinnen, Gruppenleitungen und Lehrkräfte, sowie im Fairen Handel engagierte Ehrenamtliche.

Kosten: Die Tagungskosten betragen inkl. Mahlzeiten und Tagungsgebühren bei Übernachtung im Einzelzimmer: 80 €, ohne Übernachtung: 45 €, Ermäßigungen für junge Erwachsene.

Anmeldung: Ihre Anmeldung erbitten wir in schriftlicher Form auf dem beiliegenden Anmeldungsformular per Post/Fax oder per E-Mail (unter Angabe von Namen, Telefonnummer und Adresse). Ökumenische Werkstatt/Centre for Mission and Leadership Studies, Missionsstraße 9, 42285 Wuppertal, Fon (02 02) 890 04-810, Fax (02 02) 890 04-805, cmls [at] vemission [dot] org, www.cmls-vemission.org, Tagungssekretariat: Elke Patalla

Anmeldeschluss: 10. Januar 2011

Flyer

26.01.

Agendakino in Trier: „Die Bucht“


Beginn: 19:30, Veranstalter Lokale Agenda 21 Trier e.V. ; Böll Stiftung

Tierschutzaktivist Richard O'Barry war Delfintrainer der Fernsehserie Flipper. In Zusammenarbeit mit dem Regisseur Louie Psihoyos hat er in dieser Dokumentation aufgezeigt, wie im Jahr 2007 im japanischen Taiji 2000 Delfine in einer Bucht zusammengetrieben und getötet werden. Preis 5 €.

28./29.01.

Ernährungskrise, Klimawandel, „Land Grabbing“. Perspektiven für Afrikas Landwirtschaft

Seminare für Multiplikatoren und Interessierte der Fridtjof-Nansen-Akademie für politische Bildung im Weiterbildungszentrum Ingelheim

Die Landwirtschaft ist in Afrika nach wie vor der wichtigste Erwerbszweig. Doch welche Perspektiven hat die afrikanische Landwirtschaft im 21. Jahrhundert? Kann es gelingen, die afrikanische Ernährungskrise zu lösen? Bestehen gar Entwicklungschancen durch den Aufbau einer Agro-Industrie? Bescheiden hoffnungsvollen Ansätzen stehen massive Bedenken gegenüber. Der Klimawandel wird die afrikanische Landwirtschaft schwer treffen. Ob es gelingen kann, den Agrarsektor an diese Veränderung anzupassen, ist fraglich. Zusätzlich ist Afrika zunehmend Opfer des sogenannten „Land Grabbing“:
Angesichts der globalen Ernährungskrise kaufen oder pachten reichere Länder landwirtschaftliche Flächen in Afrika, bewirtschaften sie in eigener Regie und exportieren die Nahrungsmittel in ihre Heimat. Ein moralisch wie ökonomisch bedenklicher Vorgang, wenn zugleich die benachbarte afrikanische Bevölkerung hungert. Wie kann angesichts dieser Herausforderungen das Menschenrecht auf Nahrung erfüllt werden?
In Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz. Referentin und Referenten: Dr. Peter Becker, Fridtjof-Nansen-Akademie für politische Bildung, Dr. Michael Brüntrup, Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE), Bonn, Christine Chemnitz, Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin, Dipl.-Geograph Roman Herre, Food First Informations- und Aktions-Netzwerk (FIAN), Köln. Teilnahmegebühr: Erwachsene: 55 € mit Übernachtung, 35 € ohne Übernachtung; Jugendliche und Studierende: 35 € mit Übernachtung, 20 € ohne Übernachtung. Die Unterbringung erfolgt in Doppelzimmern, Einzelzimmerzuschlag: 25 €. Anmeldung per E-Mail an fna [at] wbz-ingelheim [dot] de

28.-30.01.

Gesundheit, Recht und Würde. Herausforderungen für Staat und Kirche in Westpapua. Partnerschaftsseminar in Rockenhausen

Gesundheit ist ein großes Thema in Westpapua: Malaria, HIV/Aids und Tuberkulose ziehen eine Spur des Todes hinter sich her. Kein Kraut scheint diesen Geiseln der Menschheit wirklich gewachsen zu sein. Gesundheit ist ein heikles Thema in Westpapua: die staatliche Gesundheitsfürsorge ist flächendeckend organisiert. Aber vielerorts funktioniert sie nicht: hier fehlen Medikamente und dort ist das Personal abwesend. Das Vertrauen in die (zumeist westliche) Medizin schwindet. Gesundheit ist ein Identitäts-Thema in Westpapua: alte Heilmethoden werden neu entdeckt und belebt. Sie umfassen mehr als nur medizinische Versorgung; sie nehmen den Menschen in seiner Ganzheit und in seinem sozialen Kontext wahr. Gesundheit ist ein fragwürdiges Thema in Westpapua: Wie ernst sind die Bemühungen der Republik Indonesien um die Gesundheit der Bürger in Papua, wenn andererseits ihre Rechte und Würde mit Füßen getreten werden? Was will eine Kirche, die Nächstenliebe predigt, aber kaum diakonische Aktivitäten entwickelt? Und endlich: was geht uns in Europa das überhaupt an?

Ort: Protestantisches Gemeindehaus, Ringstr. 5, 67806 Rockenhausen. Kosten: Spendenbasis. Quartier: auf Wunsch in Gastfamilien (kostenfrei). Seminar-Anmeldungen bis 15. Januar 2011 mit Anmeldeabschnitt oder per Mail bitte mit allen Angaben (Anschrift, Telefonnummer, Quartierwunsch etc.). Buchungen in Hotels/Pensionen bitte selbst vornehmen.

Infos und Anmeldung: AK PapuaSeminar 2011, c/o Ev. Arbeitsstelle in der Nordpfalz, Herrn Ruprecht Beuter, Bezirksamtsstr. 10, 67806 Rockenhausen, Tel. 06361–5559, Email: ruprecht [dot] beuter [at] evkirchepfalz [dot] de

31.01.

Homestory Deutschland. Gelebt – erlebte Schwarze Deutsche Geschichte(n). Ein multimediales Bühnenstück von ManuEla Ritz und Sharon Dodua Otoo

Der junge Autor Tyrell hat den Auftrag, ein Theaterstück zur Ausstellung „Homestory Deutschland“ zu schreiben. Um dem entstehenden Stück eine Struktur zu geben, reflektiert Tyrell über die Zusammenhänge und Phasen, die das Leben eines Schwarzen Menschen in Deutschland prägen; Kindheit, Anund Abwesenheit von Familie bzw. Familienangehörigen, Liebe, Aspekte wie Beruf und Berufung, sowie ein – wie auch immer geartetes – politisches Engagement. Da alle ProtagonistInnen bereits verstorben sind, macht sich Tyrell auch Gedanken um deren Tod und Vermächtnis. Letztlich widerfährt Tyrell etwas, was wohl dem Traum eines jeden Drehbuchautoren nahe kommen mag. Er stolpert in sein eigenes Bühnenstück. Doch während die ProtagonistInnen Tyrell mit Fragen über Schwarzes Leben in Deutschland im Jahr 2008 bestürmen, fallen ihm nur zwei Fragen ein: „Was hätte aus der Geschichte jeder und jedes Einzelnen eine wirkliche Homestory gemacht? Was hätten sich May, Fasia, Henriette, Billy und Amo vom Leben gewünscht, um ihren Geschichten ein Happy End zu verleihen?“

Hier finden Sie den Flyer!

20:00 Uhr Frankfurter Hof, Augustinerstr. 55, Mainz
Eintritt 6 Euro

Veranstalter: Weltladen Unterwegs in Kooperation mit Landeszentrale für Politische Bildung, Lomo, ELAN und Human Help Network

25.08.-14.01.

Ausstellung des Zivilen Friedensdienstes „Wir scheuen keine Konflikte“ in Frankfurt

Mit einer Ausstellung des Zivilen Friedensdienstes „Wir scheuen keine Konflikte“ möchte die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau darauf aufmerksam machen, wie Konflikte in Krisen- und Nachkriegsregionen friedlich gelöst werden können. Seit 1999 waren mehr als 500 speziell ausgebildete Friedensfachkräfte in 50 Ländern im Einsatz – um lokale Kräfte in ziviler Konfliktbearbeitung auszubilden.

Die Ausstellung ist bis zum 14. Januar 2011 von Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr im Zentrum Ökumene, Praunheimer Landstraße 206 in Frankfurt zu sehen.

Kontakt: Mechthild Gunkel, Pfarrerin für Friedensarbeit der EKHN

Zentrum Ökumene der EKHN, Praunheimer Landstraße 206, 60488 Frankfurt, Tel. 069 / 97 65 18 56,

e-mail: mechthild [dot] gunkel [at] zoe-ekhn [dot] de