Förderhilfen für Entwicklung und wirtschaftliche Zusammenarbeit
Neues vom Förderprogramm Entwicklungspolitische Bildung (FEB)
Mit Beginn des Förderzyklus 2011 greifen ergänzende Richtlinien von BMZ und InWEnt zum Thema „Verwaltungskosten (Pauschale)“:
– Bei den Verwaltungskosten handelt es sich um nicht projektbezogene Ausgaben für den allgemeinen Personal- und Sachaufwand einer Institution.
– Im FEB werden Verwaltungskosten grundsätzlich pauschal abgegolten. Die Höhe der Verwaltungskostenpauschale hängt von der Art der Tätigkeiten des Projektpersonals ab:
a) Nimmt das angestellte Personal ausschließlich projektbezogene Tätigkeiten wahr (d.h. keine Verwaltungsaufgaben der Organisation), dann können für den Verwaltungsaufwand pauschal bis zu 10 % der zuwendungsfähigen Projektausgaben veranschlagt werden.
Beispiele: Finanzmonitoring des Projekts, Erstellung des Verwendungsnachweises, projektbezogene Öffentlichkeitsarbeit.
b) Wenn das angestellte Projektpersonal auch projektunabhängige Verwaltungstätigkeiten verrichtet, können pauschal bis zu 5 % der zuwendungsfähigen Projektausgaben veranschlagt werden. Beispiele: allgemeine Öffentlichkeitsarbeit, Buchhaltung für die Organisation.
– Wichtig: Die Angemessenheit der Kosten, d.h. die Höhe der tatsächlich für das geförderte Projekt angefallenen Verwaltungsausgaben, muss auch bei der Verwaltungskostenpauschale auf Verlangen belegt werden.
Migration und Entwicklung: Finanzierungsmöglichkeiten für Projekte
Unter dem Link http://www.gtz.de/de/themen/wirtschaft-beschaeftigung/29489.htm finden Sie eine von der GTZ erstellte „Handreichung für MigrantInnenorganisationen“ über „Finanzierungsmöglichkeiten für gemeinnützige Projekte in Herkunftsländern“. Sie gibt einen Überblick über die Förderinstitutionen auf Bundes- und Länderebene, bei denen MigrantInnenorganisationen Unterstützung für gemeinnützige entwicklungspolitische Projekte im Ausland beantragen können und enthält Informationen über die jeweiligen Förderbedingungen, die Antragstellung und die Kontaktdaten der Förderinstitutionen.
In der Handreichung ist auch der Hinweis auf die GTZ selbst enthalten: In einem Pilotprogramm fördert die GTZ Projekte von Diasporagemeinschaften mit inhaltlicher Verbindung zu den Schwerpunkten der deutschen Entwicklungszusammenarbeit im jeweiligen Projektland. Es werden überwiegend projektbezogene Sachkosten bis zu einer Höhe von 25.000 Euro finanziert. Eigenanteile (Geld und Arbeitsleistung) sind erforderlich. Kontakt und Ansprechpartner: Roman Windisch, Tel. 06196-79-1165, roman [dot] windisch [at] gtz [dot] de, www.gtz.de/migration
Migration und Entwicklung: Finanzierungshilfen für Projekte
Viele Migrantenorganisationen sind in ihren Herkunftsländern entwicklungspolitisch aktiv – mit großem Engagement und einem Erfolg, der sich durch ihre besondere interkulturelle und landeskundliche Kenntnis auszeichnet. Leider scheitert die Umsetzung sinnvoller Ideen oft an der Finanzierung. Das Centrum für internationale Migration und Entwicklung (CIM) unterstützt mit dem Programm „Migranten als Brückenbauer – Förderung entwicklungspolitischen Engagements von Migrantenorganisationen“ gezielt solche Projekte. Angeboten werden sowohl finanzielle Zuschüsse von bis zu 50 Prozent des gesamten Projektvolumens als auch eine praktische Unterstützung bei der Umsetzung von Projekten durch BeraterInnen vor Ort in 20 Ländern. Diesen und weitere Finanzierungstipps für entwicklungspolitisch aktive Nichtregierungsorganisationen und Kommunen finden Interessierte in unserem Finanzierungsratgeber im Internet. Er bietet sowohl eine Datenbank zu Förderquellen verschiedenster Institutionen als auch Beispiele zur Finanzierung von Projekten.
Kontakt: SKEW, Jennifer Ichikawa, Tel.: 0228/4460-1764, jennifer [dot] ichikawa [at] giz [dot] de, www.service-eine-welt.de/finanzierungsratgeber/finanzierungsratgeber-start.html
Fundraising
Internationale-funding.org bietet eine kostenlose Kopie von 'Ratgeber für Fundraising durch amerikanische Stiftungen' für alle nicht-for-Profit-Organisationen in ganz Europa. Sie finden die Presseerklärung hier. Kontakt: Robbie Pearson, international-funding.org, info [at] international-funding [dot] org, Tel. +44 (0)7920 582 979
EU-Funding: News on the NSA-LA-programme
EuropeAid convened a stakeholder meeting to present information on the 2011 Annual Action Programme (AAP) of the Non-State-Actors/Local Authorities Programme (NSA-LA). EC DEAR Funding is part of this programme under objective 2. These are the most interesting points concerning DEAR:
· overall DEAR funding slightly increased (now 32,3 Mio Euro – 27,1 NSA/5,2 LA)
· The NSA call for proposals will be launched „during the year 2011“ (according to unconfirmed information around June)
· There will be a NSA DEAR call in 2012 (but we don't know when..)
· The LA call on DEAR will be launched in second semester 2011 and will combine 2011 and 2012 budgets. There will be no LA call in 2012.
· The Commission took into account quite a bunch of recommendations of the DEAR Study, e.g. more conceptual clarity (distinction between „Global Learning“ and „Advocacy/Campaigning“), improved information sharing (via CiSocH) and better stakeholder dialogue. In particular, they plan to hold one seminar for all new grant beneficiaries and one yearly multi stakeholder meeting. Markus Pirchner from EuropeAid invited us to exchange on objectives and format of these meetings.
· The implementation of DEAR Study recommendations will be further discussed in a dedicated session during the last Brussels meeting of the Structured Dialogue on 30 March.
Please note that the AAP is still a draft and needs to be approved by member states and European Parliament before it gets official.
Attached you can find more complete information:
· Once more the draft AAP with DEAR related parts highlighted
· The official CONCORD reaction to the draft. Concerning DEAR (objective 2), it refers to the DEAR study and calls for a certain number of recommendations to be taken into account additionally (e.g. regarding a „strategic DEAR policy statement“ or „shared learning“)
· EC presentation of the results 2007-2009 of the NSA-LA programme
· EC presentation of the AAP NSA
· EC presentation of the AAP LA
You can download the three EC presentations also from CiSocH:
https://webgate.ec.europa.eu/fpfis/mwikis/aidco/index.php/SD:_Session_4_(WG3)
weitere finanzielle Fördermöglichkeiten
Die folgende Linkliste gibt Ihnen wertvolle Hinweise auf Organisationen und Institutionen, bei denen entwicklungspolitische NRO finanzielle Förderung für ihre Arbeit beantragen können:
- Bengo – Beratungsstelle für private Träger in der Entwicklungszusammenarbeit)
- BMZ – Bundesminsiterium für wirtschaftliche Zusammenarbeit
- EED – Evangelischer Entwicklungsdienst (EED)
- Katholischer Fonds – Kooperation eine Welt
- InWent – Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH
- Service-Eine-Welt – Fianzierungsratgeber
- Umverteilen! – Stiftung für eine solidarische Welt-AG „Dritte Welt – HIER“
