| 02.02. |
9. RückkehrerInnenstammtisch in Mainz – „Hin – und wieder zurück. Und jetzt?“ Seit Mai 2011 lädt das Entwicklungspolitische Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz ELAN e.V. regelmäßig zum Stammtisch ein. Ehemalige Freiwillige und EntwicklungshelferInnen in der Region Mainz/ Rheinhessen/ Wiesbaden/ Frankfurt treffen sich jeden ersten Donnerstag im Monat in Mainz. Die Idee des Stammtischs ist es, nette Menschen kennenzulernen, sich auszutauschen über Erfahrungen im Ausland und nach der Rückkehr, Anregungen zu finden, wo und wie man seine Erfahrungen sinnvoll einbringen kann. Arbeitsgruppen zu bestimmten Themen, Aktionen, Projekte und Visionen für „Eine Welt“ können gemeinsam geplant und umgesetzt werden.
|
| 03./04.02. |
Tagung: Kriege für unseren „Wohlstand“- Rohstoffe, Kriege und die Aufrechterhaltung des Kapitalismus Coltan aus dem Kongo, Erdöl aus Libyen und Angola oder Kakao von der Elfenbeinküste sind notwendige Rohstoffe für unsere Wirtschaft und unseren Lebensstil. Die Beschaffung von Rohstoffen ist oftmals mit internationalen Konflikten verbunden- `Wenn es sein muss´, werden auch Kriege um diese geführt. Veranstalter: Ev. Kirche im Rheinland, ESG, Gemeindedienst für Mission und Ökumene Den Veranstaltungsflyer und die Anmeldung finden Sie hier. |
| 04.02. |
„Wert_Schöpfung: Herausforderung für nachhaltige Ökonomie in Gesellschaft + Kirche“ eine Tagung des 14. Norddeutschen Forum Feministische Theologie Leben ist kostbar, natürliche Ressourcen sind endlich.Die Erde hat als Schöpfung Gottes ihr eigenes Recht. Als Geschöpfe und Ebenbilder Gottes haben Menschen die Aufgabe, die Schöpfung als Lebensgrundlage zu bewahren. Das sollte auch Ziel allen menschlichen
|
| 08.02. |
Fachgespräch „Sozial- und Umweltstandards bei Unternehmen“ Von Unternehmen werden freiwillige Selbstverpflichtungen als der Weg für die Umsetzung von Sozial- und Umweltstandards angesehen. Es existieren verschiedenste Bekenntnisse, Leit- oder Richtlinien, Verhaltensregeln sowie branchenweite und auch –übergreifende Initiativen. Nichtregierungsorganisationen fordern indessen gesetzliche Verpflichtungen.
Den Veranstaltungsflyer finden Sie hier. |
| 10.02. |
Partnerschaft auf Augenhöhe? Postkoloniale und eurozentrische Tendenzen in der Entwicklungszusammenarbeit Weiterbildungsworkshop von !ebasa e.V. in Kooperation mit ELAN. Als Engagierte, die sich in entwicklungspolitischen Vereinen und Organisationen für globale Gerechtigkeit einsetzen, haben wir oft einen reichen Erfahrungsschatz an Erlebnissen und Wissen über die Länder des globalen Südens, zu denen wir arbeiten. Im Gegensatz zu ihnen erscheint uns unsere westliche Gesellschaft vielleicht weiterentwickelter und moderner und wir möchten mit unseren Projekten, unserem Wissen, unserer Technik und unseren Investitionen in den „Entwicklungsländern“ helfen. Doch welche problematischen Bilder und Stereotype über „die Entwicklungsländer“ oder „Afrika“ haben wir selbst verinnerlicht? Woher kommen sie und was bewirken sie? Inwiefern sind wir selbst eurozentrisch geprägt? Und welche ungewollten, negativen Effekte kann das auf unsere Arbeit haben? Im Workshop werden wir diesen Fragen, anhand einer kurzen Präsentation und praktischen Übungen nachgehen. Wir erforschen unser eigenes Denken, betrachten gemeinsam aber auch Materialien von Hilfsorganisationen über „Entwicklungsländer“ und entwickeln einen kritischen Umgang mit Stereotypen und Eurozentrismen für unsere eigene Arbeit. Der Workshop richtet sich an alle, die sich haupt- oder ehrenamtlich in entwicklungspolitischen Organisationen und Vereinen engagieren oder sich dafür interessieren. Wir freuen uns auf Euch! Datum und Uhrzeit: 10.02.2012, 10-17 Uhr, Ort: Mainz, ELAN e.V., Frauenlobstr. 15–19, 55118 Mainz, Anmeldung/ Infos: !ebasa e.V., Tel: 06136-9944287, Email: info [at] ebasa [dot] org |
| 10.02. |
„Neue Schnittmuster! Konferenz zu ethischen Textilien“ Auch bei der Bekleidung wollen immer mehr Menschen wissen, was sie tragen. Veranstalter: DEAB e.V. Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg Das genaue Programm und die Anmedlung finden Sie hier. |
| 10.- 11.02. |
„Aufsteig oder Untergang? Inigene in der Politik Lateinamerikas“ Bereits seit Beginn der Conquista werden Angehörige indigener Völker in Lateinamerika unterdrückt und marginalisiert. Gleichzeitig gibt es auch Anzeichen für ein gewachsenes Selbstbewusstsein und zunehmende Selbstbestimmung der Indigenen. Mit Evo Morales wurde etwa erstmals ein Indigener Präsident von Bolivien. Auch indigene Widerstandsbewegungen, etwa der Mapuche in Chile oder der Zapatisten in Mexiko, sind Ausdruck dieses gestiegenen Selbstbewusstseins in der Politik. Das Seminar geht dieser Gleichzeitigkeit von Marginalisierung und Selbstbewusstsein aus vergleichender Perspektive nach. Zu diesem Zweck analysiert es die politische Rolle der Indigenen in Chile, Mexiko, Ecuador, Bolivien und Peru und fragt nach deren Organisation und Einfluss auf die nationale Politik.
|
| 14.02. |
„Kakao statt Koka: Die peruanische Genossenschaft Naranjillo“ Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2012 als „Internationales Jahr der Genossenschaften“ ausgerufen. Die peruanische Genossenschaft Naranjillo („Cooperativa Agraria Industrial Naranjillo Ltd.“) mit ihrem Hauptsitz in Tingo María wurde 1964 von 32 Bauern gegründet. Damals stiegen viele Bauern wegen der niedrigen Weltmarktpreise für Kakao und Kaffee häufig in den illegalen Kokaanbau ein. Gerade in der Region Huánuco in Peru ist dieser besonders ausgeprägt. Hier will „Naranjillo“ den gemeinschaftlichen Anbau von Kakao und Kaffee fördern und die Kleinbauern von Zwischenhändlern und der Guerilla unabhängig machen. Bisher haben ihre Mitglieder schon einige Erfolge erzielt. Trotz der Widrigkeiten ist ihre Genossenschaft heute der wichtigste Exporteur von Bio-Kakao in Peru.
Veranstalter: Oikocredit Förderkreis Hessen-Pfalz e.V. zusammen mit dem Bildungswerk der Diözese Mainz, den benannten Weltläden und weiteren Mainzer Vereinen & Institutionen Veranstaltungsort: Kath. Hochschulgemeinde St. Albertus, Newman-Saal, Mainz,
|
| 15.02. |
Reisebericht „Libanon- ein Land im Fokus vieler Mächte“ Im Libanon gibt es 18 anerkannte Religionsgemeinschaften, darunter Schiiten, Christen und Sunniten. Die Bürgerkriegsjahre von 1975 bis 1990, die Auseinandersetzungen zwischen PalästinenserInnen/Hisbollah und der israelischen Armee haben das Land immer wieder erschüttert.
|
| 22.02. |
Eröffnungsveranstaltung der Ausstellung „Mensch macht Milch“ Vom 17.02. bis 02.03.2012 wird im Abgeordnetenhaus des Mainzer Landtages eine Bilderausstellung sein, welche die unterschiedlichen Formen der Milchviehhaltung in Europa und Afrika präsentiert. Sie wurde von Germanwatch und der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft konzepiert. Schwerpunkt der Ausstellung sind die persönlichen Beziehungen zwischen Mensch und Tier sowie die Verknüpfungspunkte der Betriebe untereinander über den internationalen Milchmarkt. An der Eröffnungsfeier werden neben einer Ansprache vom Landtagsvizepräsident Schnabel und Staatssekretär Griese der EU-Abgeordnete Martin Häusling und Dr. Klemens van de Sand, Vorstand von Germanwatch, die Auswirkungen der Europäischen Agrarpolitik auf die Landwirtschaft in den Ländern des Südens erläutern. Bei der Eröffnungsfeier gibt es zudem einem Buffet mit regionalen Lebensmitteln.
|
| 25.02. |
Seminar „Wie wollen wir leben?“ Eine der entscheidenden Grundfragen des Lebens lautet: Wie wollen wir leben? Bedauerlicherweise wird die Frage öffentlich kaum diskutiert und scheint immer schon beantwortet. Angesichts zahlreicher Krisenerscheinungen in der fortgeschrittenen Industriegesellschaft stellt sich aber immer dringender die Frage, wie viel Spielraum für eine freie Lebensgestaltung vor dem Hintergrund all der System- und Sachzwänge überhaupt noch bleibt....
|
| 26.02. |
Eröffnung der 54. Misereor-Fastenaktion „Menschenwürdig leben. Kindern Zukunft geben“ Die Programmübersicht mit allen Veranstaltungen des Bistums Speyer finden Sie hier. |
| 26./27.02. |
Auf dem Weg zu einer klimaverträglichen Gesellschaft – Was kann und muss Kirche bewegen? 4. Konferenz der entwicklungspolitischen Klimaplattform der Kirchen, kirchlichen Entwicklungsdienste und Missionswerke Die Treibhausgasemissionen steigen unvermindert an. Dies zeigt, dass die bisherigen Maßnahmen für den Klimaschutz nicht ausreichen. Ein Umsteuern in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ist notwendig. In Deutschland kann mit dem Ausstieg aus der Atomenergie und dem Aufbau eines klimaverträglichen Energiesystems gezeigt werden, dass ein Industrieland die notwendige Wende schafft. Dieses Umsteuern beinhaltet neue Herausforderungen. Wie kann z. B. die erforderliche Dynamik des Umbaus erreicht, eine breite Bürgerbeteiligung ermöglicht und die Energiewende sozial verträglich gestaltet werden? Wie ist mit der wachsenden Nachfrage nach Agroenergie und ihren Folgen umzugehen? Hinzu kommt, dass aufgrund der Wirtschafts- und Finanzkrise Wachstum oberstes politisches Ziel ist. Wachstum steht jedoch nach wie vor im Gegensatz zu Klimaschutz, da es vor allem auf der Nutzung fossiler Brennstoffe beruht. Wie kann diesem Grunddilemma von Klimaschutz- und Wachstumszielen begegnet werden? Auf der Tagung wollen wir diskutieren, welches die kirchlichen Beiträge auf den unterschiedlichen Ebenen und Handlungsbereichen sind und welche besonderen Akzente Kirchen setzen können und müssen.
Weitere Informationen können Sie dem Veranstaltungsflyer entnehmen. Anmeldungen gehen an gabriele [dot] walz [at] moewe-westfalen [dot] de |
| 27.- 28.02. |
Workshop „Konflikte als Chance – ‚Interkulturelle' Kommunikation in der entwicklungspolitischen (Inlands-)Arbeit“ des agl-Fachforums Diaspora, Migration und Entwicklung „Die alltägliche Arbeit zwischen migrantischen und nicht-migrantischen Akteuren im entwicklungspolitischen Bereich wird auch von Auseinandersetzungen begleitet. Sie drehen sich beispielsweise um Erlebnisse und Erfahrungen, Machtverhältnisse, Beteiligungsstrukturen, bewusste und unbewusste Diskriminierungen, Themen der entwicklungsbezogenen Arbeit oder die Gestaltung und Ziele von Kooperationen zwischen verschiedenen Akteuren. Konflikte sind oftmals strukturell bedingt. Die wenigsten bedeuten automatisch einen Zusammenbruch der Kommunikation, wenn sie möglichst kontinuierlich oder zeitnah behandelt werden. „Interkulturell“ wird in diesem Workshop eher aus einer machtkritischen Perspektive betrachtet, d.h. Konflikte in Gruppen entstehen oft auch deshalb, weil Menschen unterschiedliche Zugangsvoraussetzungen und Privilegien mitbringen. Rassismus ist ein wirkendes Machtverhältnis im Nord-Süd Kontext ebenso wie in der Gesellschaft hier vor Ort. Während Weiße Menschen in der Regel institutionell und gesellschaftlich privilegiert sind und auch häufig in Entscheidungspositionen sitzen, gibt es eine ganze Reihe von Hürden und Ausschlüssen für People of Color (PoC) in der entwicklungspolitischen Szene. Häufig decken sich die Herangehensweise, die Perspektiven, das Vokabular etc. von PoC nicht mit dem weißen Mainstream, weshalb Konfliktpotenzial in der Zusammenarbeit entsteht. „Interkulturelle Konflikte“ haben etwas mit Macht, Zugängen und Perspektiven zu tun. Das ist der Ausgangspunkt für die Auseinandersetzung im Workshop...“. Lesen Sie hier weiter.
Anmeldungen gehen bis zum 10.02. an Nadja Losse (nadja [dot] losse [at] agl-einewelt [dot] de) |
| 29.02. |
Fachtagung: Kleinschürfer in der DR Kongo und Peru: Welche Ansätze können Sozial- und Umweltbedingungen im Goldbergbau verbessern? In vielen Entwicklungsländern haben Kleinschürfer einen großen Anteil am Bergbau. Vor allem im Goldsektor hat ihre Zahl aufgrund des in den vergangenen Jahren stark gestiegenen Goldpreises massiv zugenommen: Schätzungsweise 25 Prozent der globalen Goldproduktion stammen aus dem informellen Kleinbergbau. In einigen Staaten graben Hunderttausende von Kleinschürfern nach dem wertvollen Edelmetall – meist unter miserablen Arbeitsbedingungen. Zudem setzen Kleinschürfer im Goldabbau in der Regel hochgiftiges Quecksilber ein, was Umwelt und Gesundheit schädigt. Verschiedene Projekte bemühen sich weltweit um die Verbesserung der Lebens- und Arbeitssituation der Kleinschürfer. Allerdings erreichen sie erst einen kleinen Teil der Betroffenen. Zudem gibt es Kontroversen darüber, welche Art von Projekt den Betroffenen überhaupt helfen kann. Denn die politischen Rahmenbedingungen, die Sicherheitslage, geologische Besonderheiten sowie das allgemeine wirtschaftliche Umfeld sind in den einzelnen Fördergebieten sehr unterschiedlich und erfordern angepasste Maßnahmen.Vor diesem Hintergrund betreiben das BICC und SÜDWIND ein gemeinsames Forschungsprojekt. Hauptfragestellung ist, was zur Verbesserung der Situation der Kleinschürfer beiträgt und welche Rolle Zertifizierungen in diesem Prozess spielen können. Forscherinnen und Forscher reisten in die Demokratische Republik Kongo und nach Peru, um dort vor Ort in den Schürfgebieten zu untersuchen, welche Maßnahmen den Kleinschürfern helfen, ihre Existenz zu sichern und gleichzeitig die sozialen und ökologischen Standards im Bergbau zu verbessern. Dabei wurde eng mit lokalen Partnerorganisationen zusammengearbeitet Auf der eintägigen Fachtagung in Bonn werden die Ergebnisse der Forschungsreisen vorgestellt. Dabei werden auch je zwei Vertreterinnen und Vertreter aus den Bergbaugebieten in Peru und der Demokratischen Republik Kongo ihre Erfahrungen einbringen. Ziel der Veranstaltung ist es, mit den in Deutschland relevanten Organisationen und Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette von Gold den Dialog darüber auszubauen, welche Maßnahmen die Situation der Kleinschürferinnen und Kleinschürfer effektiv verbessern können. Dazu laden wir Vertreterinnen und Vertreter aus Unternehmen, Forschungsinstituten, Fair Trade – Initiativen, Diasporagruppen, Nichtregierungsorganisationen sowie aus Politik und der Entwicklungszusammenarbeit ein. Veranstalter: SÜDWIND Institut für Ökonomie und Ökumene Veranstaltungsort: Deutsche Welle, Kurt-Schumacher-Str. 3, 53113 Bonn Zeitraum: 10.00 bis 17.00 UhrDen Veranstaltungs/Anmeldeflyer finden Sie hier. |
| 29.02. |
TV- Film „Insel der Gestrandeten“ und Diskussion Norman Striegel erzählt in seinem SR- Film die Geschichte von Flüchtlingen, die per Boot auf der griechischen Insel Lesbos landen. Sie haben überlebt. 17.738 Flüchtlinge sind zwischen 1988 und August 2011 an den Grenzen Europas ums Leben gekommen: Ertrunken, erfroren, verdurstet, Selbsmord. Diskussion mit: Veranstaltungsort: Filmhaus Saarbrücken, Saarstr. 8, 20.00 Uhr Weitere Informationen erhalten Sie beim Saarländischen Flüchtlingsrat (fluechtlingsrat [at] asyl-saar [dot] de) oder bei der Aktion 3. Welt Saar (mail [at] a3wsaar [dot] de) |
